Schlittenhunderennen Wallgau 8.März 2015

Nachdem ich dieses Jahr zu Gunsten der Grippewelle auf das Inzeller Rennen verzichtet habe, habe ich natürlich besonders gezittert, ob das warme Wetter das Rennen in Wallgau boykottiert oder es doch noch statt findet. Trotz Regen eine knappe Woche vorher hat Petrus noch die Kurve gekriegt und so sind wir heute bei frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein Richtung Karwendel gefahren. Marcel hatte uns schon vorgewarnt, dass am Tag vorher nicht mehr alle Gespanne die komplette Distanz geschafft hatten wegen der für die Hunde einfach zu warmen Witterung und dem dadurch schlechten Untergrund.

Wir sind auch nicht grad früh losgekommen und bis wir die Kinder an einer Stelle hatten, an der man halbwegs fotografieren konnte, stand die Sonne hoch am Himmel und die meisten Hunde ruhten sich nach getanem Rennen im Stakeout aus. Ein paar Fotos sind doch noch zu Stande gekommen und letztendlich war es einfach ein schöner Tag mit Bergen, Schnee, Hunden und Sonne – und was will man eigentlich mehr 😉

Los ging es mit einem hochmotivierten Zweiergespann, das aber leider den Musher irgendwo unterwegs verloren hatte. Ein Zuschauer hielt die Hunde (sehr zu deren Missfallen) auf, und kurz darauf kam im Galopp die Besitzerin und konnte zügig weiterfahren.

Wir liefen am Zieleinlauf ein Stück hinter, da wir gern die Berge als Hintergrund gehabt hätten und fanden auch bald eine passende Kuppe. Nachdem wir gewartet und gewartet (und gewartet) hatten, kamen auch schon die ersten Gespanne:

Hier hat sich heimlich einer eingeschlichen:

 

Für mich schließlich das Highlight waren die Samojeden. Leider im Gegenlicht, aber einfach wunderschöne Hunde und im großen Pulk mit ihrem weißen dichten Fell ein absoluter Traum:

Manche Hunde waren am Ende der Strecke doch eher gemütlich unterwegs so dass auch noch das ein oder andere Portrait drin war:

Hier ein recht flottes Zweiergespann:

Zum Schluss haben wir dann noch bei den Wohnwägen vorbeigeschaut, damit auch die Kinder auf ihre Kosten kommen und einmal die komplette Reihe durchstreicheln konnten… wobei es immer Beschwerden von denen hagelte, die gerade nicht “dran” waren.

 

Irgendwann waren dann alle müde, die Hunde durften in ihre Boxen und wir haben uns auf den Heimweg gemacht. Bis hoffentlich zum nächsten Jahr!